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Das wars…

Wie heißt es doch gleich? Die Hoffnung stirbt zuletzt? – Jetzt ist sie mausetot. Finito, Schluß, aus, vorbei… – Wenn es sowas wie einen Fußballgott gibt, dann ist das ein fieser, sadistischer Mistkerl!

Ich kann nicht mehr. Und ich verstehs auch nicht mehr. Ich hab auch keinen Bock mehr über das Spiel zu schimpfen, vertane Chancen, usw. Was nützt es sich über die zweite ungerechte Niederlage in Folge aufzuregen? – Oder daran zu verzweifeln?

Ich habe nach heute auch nich einen Funken Hoffnung mehr, dass Hertha den Abstieg noch irgendwie verhindern kann.

Nun heisst es für mich also, sich auf die Zweite Liga vorzubereiten. Ich hab ja diesen sündhaft teuren Pay-TV-Vertrag an der Backe. Werd ich also in Zukunft schön Zweite Liga gucken. Und vielleicht auch Formel 1. Oder Akte X auf italienisch…

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Ein Punkt gegen Leverkusen

Cicero, Ramos, Pejcinovic

Cicero, Ramos, Pejcinovic (Quelle: www.herthabsc.de)

Puh! Das Tor in der 93. Minute war wichtig. – Hertha hat heute mal alles umgesetzt, was man von der Mannschaft sehen möchte. Na gut, fast alles… Wie immer hätte man im Abschluss noch konsequenter sein können. Aber hey! Schwamm drüber…

Die Abwehr stand weitestgehend sicher. Selbst unser Doppelagent Kaká, mit der Lizenz zum Eigentore schießen, bot eine solide Abwehrleistung. Nach seinem verunglückten Abwehrversuch in der 7. Minute dachte ich schon: Au Backe, das geht jetzt genauso wie gegen Hamburg weiter… Aber danach machte Kaká eigentlich keinen einzigen Fehler mehr und war immer zur Stelle, um das Leverkusener Offensivspiel zu bremsen. Steve von Bergen blieb ebenfalls fehlerlos, besonders gefallen haben mir außerdem Lusti, der in der ersten Halbzeit im Mittelfeld alles wegräumte und Ramos, der wie ein Weberschiffchen in der gegnerischen Hälfte herumgeflitzt ist.

Zum Spiel: Hertha ging völlig verdient früh (9. Minute) in Führung, wieder einmal ein herrlich herausgespieltes Tor, in dem Ramos wie schon in Stuttgart gegen Lehmann diesmal Adler keine Chance gelassen hat. Mit der zweiten Halbzeit wurden die Leverkusener dann zunehmend stärker und ein objektiver Beobachter würde wohl sagen, dass der Ausgleich in der 76. Minute zu diesem Zeitpunkt verdient war. – Aber meine Fresse: Ich bin kein objektiver Beobachter! – So ein blöder Distanzschuss aus 18 Metern muss dann ausgerechnet reingehen. Drobny war noch mit den Fingerspitzen dran. – Und als wenn das nicht alles schon genug wäre, lässt sich Kacar auch noch mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz stellen, Hertha für die letzten 15 Minuten nur noch zu Zehnt.

Klar, dass Leverkusen nun noch mehr wollte. Und jedem, der die letzten Herthaspiele gesehen hatte, schwante schlimmes. Alles war für eine erneute dramatisch bittere Niederlage angerichtet: Der beste Sturm der Liga, beflügelt vom späten Ausgleich gegen eine Hertha in Unterzahl, der durch den zuvor gezeigten hohen kämpferischen Einsatz in der Schlussphase die Kräfte auszugehen drohten… – Und was dann passierte, das passte so richtig ins Bild der letzten Tage: Leverkusen mit ungestühmen, aber genauso unkontrollierten Angriffen, eine Flanke landet beim eingewechselten Kaplan, der volley aus 14 Metern abzieht. Der Schuss wäre für Drobny wohl kein Problem gewesen, allerdings fälscht Piszczek den Ball so unglücklich und gemein ab, dass dieser als unhaltbare Bogenlampe hinter einem genauso macht- wie fassungslosen Drobny im Netz einschlägt. – 2:1 für Leverkusen in der 90. Minute, das Spiel praktisch zu Ende, Hertha über weite Strecken die bessere Mannschaft, zeigte die wohl beste Saisonleistung und trotzdem, wieder einmal, besiegt.

So sah es aus, aber zwei Minuten später, die letzte Szene im Spiel, 2. Minute der Nachspielzeit, Eckball Hertha. Sogar Drobny war in den Leverkusener Strafraum geeilt, niemand wollte sich mit dieser wiederum unverdienten Niederlage abfinden! – Und dann landet Raffaels wunderschön getretender Eckstoß genau bei Ramos, der sein zweites Tor erzielt! Genauso herrlich wie unhaltbar! – Schiedsrichter Rafati pfeift ab und Hertha hat zwar nur einen Punkt geholt, kann sich aber trotzdem als Sieger fühlen. Die Presse wird sich nun wohl eher Leverkusens Versagens widmen und Hertha nach dieser engagierten Leistung endlich etwas Schonzeit gönnen.

Mein Fazit: Was zumindest nach diesem Spiel haften bleibt: Hertha ist doch noch nicht abgestiegen! – Klar wären die drei Punkte wichtig gewesen, aber dieser Kampf wird nicht an diesem Spieltag entschieden und auch nicht am nächsten, gegen die Bayern. Mit so einer Leistung, wie sie die Hertha heute abend geliefert hat, kann sie jede Mannschaft in der Bundesliga schlagen. – Und das macht Hoffnung! Hoffnung, dass die Rückrunde nicht zu einer langen Abschiedstournee, sondern doch noch zur lange angekündigten Aufholjagd mit Happy End wird…

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Das Leiden geht weiter

Nun ja, das passt ins Bild. Hab mir grade 92 Minuten furchtbar schlechten Bundesligafussball zwischen Schalke 04 und Hertha angeschaut. – Klar, das Schalke dieses Spiel, das von der Qualität auch der Tabellenvorletze gegen den -letzten gewesen sein könnte, mit 2:0 gewinnt. Kuranyi darf sich über sein 100. Bundesligator freuen, steht sicher später in keiner Statistik, dass das ein Abseitstor war. Und über den Elfmeter in der Nachspielzeit kann man auch streiten. Dieses Spiel hätte keinen Sieger verdient, aber so ist Fussball. – Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten. Der Abstieg scheint unter den gegebenen Voraussetzungen, in denen Hertha teilweise die bessere Mannschaft ist und verliert (s. Köln), zu recht eine klare Niederlage kassiert (s. Frankfurt) und gegen einen schmeichelhaften Bundesligadritten auf Zweitliganiveau eine unverdiente Klatsche bekommt (inklusive Gelbroter Karte in der 85. Minute), wohl nicht mehr zu verhindern zu sein. Aber irgendwann hat auch der Fussballgott ein Einsehen und sucht sich ein neues Opfer.

Also, warte ich auf den nächsten Freitag und stell mich moralisch schonmal auf die nächste Tracht Prügel auf die blauweiße Herthaseele ein (Ich glaube nicht, dass Leverkusen Mitleid zeigen wird). – Und ich werd mich mal informieren, gegen wen es dann in der Zweiten Liga so geht…

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Hertha steigt ab…

…da leg ich mich jetzt fest. Wieso tu ich mir das jedes Wochenende eigentlich wieder aufs neue an? – Die Mannschaft, die ich heute gegen Frankfurt gesehen habe, die ist beim besten Willen nicht bundesligatauglich. Die bittere Erkenntnis bleibt haften, das ist besten Falls Zweitliganiveau was Hertha zur Zeit bietet. In den bis jetzt gespielten 80 Minuten gab es nicht eine vernünftige Torchance für Hertha. Und von Frankfurt sitzt konsequenter Weise jeder zweite Schuss aufs Tor.

Frankfurt wird dieses Spiel zu recht gewinnen. Und Hertha wird zu recht absteigen. So viele Fussballwunder können gar nicht mehr passieren, um das noch zu verhindern…

Und ich werde trotzdem nächstes Wochenende wieder einschalten und mitleiden. Ich weiß auch nicht warum… – Mein Trikot und Schal sind jetzt jedenfalls in der Waschmaschine, Kochwäsche, 90°… Vielleicht hilfts was…

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Hertha – Köln

Ich fass es einfach nicht. Mir fehlen schlichtweg die Worte! – Wie kann man bei so vielen Gelegenheiten einfach das Tor nicht treffen. Ist ja nicht so, dass der Kölner Torhüter zu irgendwelchen Glanzparaden gezwungen worden wäre. Aber zweimal Pfosten innerhalb von 30 Sekunden?! – Links vorbei, rechts vorbei, ab auf die Tribüne…

Und die Kölner? – Schießen in 90 Minuten genau zweimal aufs Tor. Ja, zweimal, ich hab mitgezählt. Und so ein bescheuerter Freistoß bringt dann das 1:0 für Köln!

Nun kann man auch wieder mit dem Schiedsrichter hadern: Eigentlich hätte Podolski nach absichtlichem Handspiel mit Gelb-Rot vom Platz gemusst. In der Schlussphase fegt Mondragon, der Kölner Keeper, Wichniarek um, ohne die leiseste Chance einer Möglichkeit an den Ball zu kommen. – Aber ehrlich? Den sowas von klar fälligen Elfmeter hätte doch Cicero auch wieder in die Wolken gejagt.

Ich bin echt der Verzweiflung nahe. So viele Torchancen, bestimmt fünf, sechs Hochkaräter… – Vier Punkte aus zwölf Spielen. Noch nie seit Bestehen der Bundesliga hat eine Mannschaft mit so wenig Punkten zu diesem Zeitpunkt der Saison noch den Klassenerhalt geschafft. – Meine Fresse, Hertha! Das wird sowas von eng… Wann trefft ihr endlich wieder das Tor? :(

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Hertha gegen Favre

Jetzt wirds schmutzig. Warum hat sich Lucien Favre zu dieser unsäglichen Pressekonferenz hinreissen lassen? Sätze wie “Ich habe zu viele Kompromisse gemacht, Kompromisse sind Fehler. Man kann eine Mannschaft nicht mit den Ideen verschiedener Personen aufbauen” oder “Der Verein hat die Trennung von Dieter Hoeneß nicht verkraftet. Dieser Umstand hat meine Arbeit erschwert.” kann man wohl als vereinsschädigendes Verhalten ansehen. Jedenfalls sehen dies Arbeitsrechtsexperten so, die Hertha BSC mit der Prüfung von Favres Aussagen betraut hat. Die Konsequenz: Hertha kündigt seinem einstigen Vorzeigetrainer fristlos. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass Lucien Favre und seine Berater diese Kündigung einspruchslos hinnehmen werden, muss wohl demnächst ein Arbeitsgericht in dem dann hoffentlich letzten Akt dieser Tragödie entscheiden.

Warum und wie konnte es eigentlich soweit kommen? Noch im Sommer wollte Hertha den Vertrag mit Favre und Gämperle bis 2013 vorzeitig verlängern. – Acht (teils unglückliche) Niederlagen in der Bundesliga, der Euro-League und dem DFB-Pokal später, trennt man sich erst “sportlich professionell” (O-Ton Michael Pretz) und nun zankt man sich wie in einem waschechten Rosenkrieg inklusive öffentlich gewaschener schmutziger Wäsche…

Ach hätte Lucien Favre doch diese Pressekonferenz (aus-)gelassen und sich in Würde und Stolz neuen Aufgaben zugewandt. Mein Favre-Standbild hätte sicher keinen Knacks bekommen…

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Hertha entlässt Favre

Lucien Favre

Nun ist es also doch passiert. Wie ich heute auf den Internetseiten der Sportschau lesen musste, hat Michael Preetz stellvertretend für Hertha BSC Lucien Favre als Trainer von seinen Pflichten entbunden.

Für mich persönlich ist das besonders schade, weil ich Lucien Favre für den besten Trainer halte, den Hertha BSC seit dem Wiederaufstieg 1997 hatte. Für mich konnte man deutlich erkennen, was Favres Arbeit wert war. Nicht zuletzt auch am Abschneiden letzte Saison. Auch in den ersten drei Bundesligaspielen fand ich das Auftreten der Mannschaft entgegen dem Ergebnis gar nicht so schlecht, wie es im Nachhinein geschrieben wurde. Es sind aber in der Tat Qualitäten der letzten Saison verloren gegangen, die Chancenverwertung ist mangelhaft und vom magischen Abwehrdreieck Friedrich-Simunic-Drobny ist auch nicht mehr als eine vage Erinnerung an bessere Zeiten übrig. Gerade knappe Spiele über die Zeit zu bringen oder wenigstens nicht zu verlieren, war etwas, das Hertha die letzte Spielzeit noch auszeichnete. – Nun fängt man sich reihenweise dumme Tore.

Aber ist diese Entwicklung nun einzig dem Trainer anzulasten? Lucien Favre wird eine verfehlte Einkaufspolitik vorgeworfen. Aber was soll ein Trainer bitte machen, wenn er aus wirtschaftlichen Gründen einen Transferüberschuss von fünf Millionen Euro erzielen muss? – Dass Simunic von Favre “rausgeekelt” wurde, war zu lesen. Aber ehrlich? Simunic hat seinen Abgang von Hertha doch wohl eher selbst inszeniert, er wollte mit nunmehr 31 Jahren noch einen letzten großen Vertrag abgreifen. – Dass das “magische Dreieck” gesprengt wurde, ist also nicht Favres Schuld. – Dass sich Marco Pantelic selbst aus der Mannschaft gepokert und Andrey Woronin finanziell nicht zu halten war, auch nicht.

Nein, entscheidende Leistungsträger fehlen zu oft verletzungsbedingt oder sind angeschlagen (Drobny, Ebert, Kacar, Rafael, …), andere befinden sich offenbar in einem historischen Formtief (Friedrich, Cicero, Wichniarek, …). Dazu kommt, dass sich ein Spieler wie Florian Kringe, der extra geholt wurde, um mit seiner Erfahrung Sicherheit und Ruhe ins Spiel zu bringen, auch gleich im zweiten Spiel verletzt. Dann ist da noch ein Pokalspiel, in dem man wirklich alles versucht, zurückkommt, sich ein Chancenplus erarbeitet, außer Gabor Kiraly dann aber nur den Pfosten trifft und völlig unverdient aber folgerichtig im Elfmeterschießen ausscheidet… – Das alles sind die Zutaten, die zu einer solchen Abwärtsdynamik führen, an deren Ende dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit immer die Entlassung des Trainers steht. Das war bisher in jedem Bundesligaverein so und heute hat sich gezeigt, Hertha ist da keine Ausnahme.

Mir bleibt zu hoffen, dass sich nunmehr unter einem anderen Trainer (vielleicht ja wirklich Jürgen Röber, meine Mama würde sich freuen) alles wieder zum Positiven entwickelt. Die Mannschaft hat auf jeden Fall die Klasse, selbige zu erhalten. – Und das ist nicht zu letzt Lucien Favres Verdienst!

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Fußballkommentatoren

Nun hat die Bundesliga ja wieder begonnen, ich muss aber noch warten, bis ich meine eigene Wohnung und damit meinen eigenen Fernseher nebst Pay-TV-Vertrag habe, eh ich das erste Spiel live sehen kann. Solange nutze ich weiter den Service von Hertha-TV oder schaue mir das eine oder andere Spiel als Livestream (z.B. von GolTV) an.

Dabei ist mir folgendes aufgefallen: Das letzte Spiel von Hertha (auswärts in Mönchengladbach) war ja trotz des Ergebnisses (1:2 verloren) so schlecht nicht. Was mich allerdings wieder einmal auf die Palme gebracht hat war dieser grottenschlechte Kommentar! Nun gut für 30 Euro im Jahr kann man wohl keinen Marcel Reif erwarten (auch wenn dieser meiner Meinung nach ebenfalls seine besten Zeiten hinter sich zu haben scheint; und auch auf Premiere habe ich in der Vergangenheit immer wieder ähnlich schlechte Kommentarleistungen erleben müssen), aber ich kann einfach nicht fassen, wie man 90 Minuten über absolute Belanglosigkeiten oder Altbekanntes fabulieren kann, das ganze dazu noch gepaart mit offenkundiger Unkenntnis! So muss ich mir zum Beispiel nach dem im direkten Gegenzug zu Mönchengladbachs 2:0 erziehlten Anschlusstreffer anhören, ob sich Gladbach da wohl nicht zu sicher gefühlt und Hertha unterschätzt habe. – Hallo?! Als ob das in einer Minute möglich gewesen wäre! – Dabei wird jeder Satz dann auch noch unnötig in die Länge gezogen, als ob es darum ginge, das Spiel mit möglichst wenig Aufwand über die Runden zu bringen. Nur, der Spielverlauf spielt in dem Kommentar eine untergeordnete Rolle. Wozu auf das eingehen, was auf dem Spielfeld passiert, wenns doch jeder sehen kann, oder was?! Jegliche Spannung wird so im Keim erstickt, das schlimme ist, man kann das Geseier nicht einmal abstellen!

Der krasse Unterschied ist mir jedenfalls beim Anschauen der Partie Köln – Wolfsburg  auf GolTV aufgefallen. Dort haben zwei Kommentatoren mit tatsächlich sowas wie Leidenschaft über – und jetzt festhalten! – das Spiel, jawoll, das Spiel gesprochen. Es wurden Spielernamen genannt, sowas… Es wurden gerade ablaufende Spielzüge kommentiert und nicht bereits in der 12. Minute mit dem Ziehen eines Fazits begonnen. Sogar das Spiel gegen Bröndby wurde im dänischen Fernsehen um Längen besser kommentiert. Ich hab zwar kein Wort verstanden, trotzdem hat der Kommentar das Gefühl der Spannung verstärkt, genauso wie es sein soll. Ich wünschte mir, dass sich die Fußballkommentatoren im deutschen Fernsehen mal ne Scheibe davon abschneiden würden!

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Das Bundesliga Restprogramm

Irgendwie gibt es ja nichts, was es im Internet nicht gibt. Hab mich gefragt, wie wohl das Bundesliga Restprogramm der Vereine aussieht und Google wusste wie immer die Lösung: www.restprogramm.com. Neben der gewünschten Restprogrammanzeige kann man auch gleich noch die verbleibenden Partien tippen. Das hab ich dann auch mal ganz realistisch getan, hier das Resultat nach 34 Spieltagen:

Meine Restprogramm.com-Tabelle

1 Hertha BSC 52:40 +12 68
2 VfL Wolfsburg 72:41 +31 67
3 Bayern München 68:42 +26 67
4 Hamburger SV 51:45 +6 67
5 VfB Stuttgart 60:44 +16 62
6 Borussia Dortmund 55:38 +17 59
7 Schalke 04 50:35 +15 55
8 Bayer Leverkusen 59:43 +16 54
9 Werder Bremen 62:47 +15 48
10 1899 Hoffenheim 58:50 +8 48
11 Hannover 96 49:64 -15 42
12 1. FC Köln 37:51 -14 39
13 Eintracht Frankfurt 40:56 -16 33
14 Energie Cottbus 31:58 -27 30
15 VfL Bochum 39:56 -17 29
16 Arminia Bielefeld 29:51 -22 27
17 B. Mönchengladbach 40:63 -23 25
18 Karlsruher SC 25:53 -28 24



Man würd doch noch träumen dürfen, oder? ;)

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Brusttor der Überzeugung

Folgenden Ticker von Lucas Vogelsang hab ich auf 11freunde.de gefunden. Zu lesen von unten nach oben, einfach zum Brüllen… :)

Hertha BSC feiert wieder einmal eine typische Hertha-Party: ohne Alkohol, ohne Musik, ohne unnötige Gefühlswallungen. Und am Ende gehen alle nüchtern aber gut gelaunt nach Hause. Favre tanzt den Hoeneß und lächelt so entrückt, als hätte er gebröselte Toblerone geraucht. Denn auch er weiß: Mit jeder Woche wird es ein Spieltag weniger.

Ich geh jetzt mit Josip Simunic das Brandenburger Tor blauweiß anmalen und den Balkon am Roten Rathaus vermessen.

Gute Nacht!

90. +1
Abpfiff. Hertha bleibt mit vier Punkten Vorsprung Tabellenführer. 89 Minuten kultiviertes Warten und ein ukrainsiches Brusttor haben gereicht, um erneut mit einem Tor Vorsprung zu gewinnen.

89.
Stehende Ovationen in Berlin: Wäre heute Saisonende, wäre Hertha Meister. Und die Leverkusener sehen immer noch so aus, als wunderten sie sich, warum immer noch gespielt wird.

87.
Babic kommt. Damit stehen bei Hertha mehr Leverkusener auf dem Platz als bei Leverkusen. So gesehen auch ein Sieg für Rainer Calmund! Guten Appetit!

85.
Freundschaftsspiel-Atmosphätre im Olympiastadion: Favre verhilft Kacar zum Comeback und Labbadia bringt diverse Jugendspieler. Insgesamt darf ungefähr noch drei- bis vier mal gewechselt werden. Ganz egal.

82.
Mathematik-Rodeo in der Premiere-Sprecherkabine. Reif rechnet ganz ohne das Hilfsmittel Zahlenstrang die Tabellenkonstellation bei einem Hertha-Sieg vor. Vier Punkte vor. Und: “Es wird jede Woche ein Spieltag weniger.” Reif stimuliert sein Gehirn mit einem Q-Tip.

80.
Das Spiel ist fast gelaufen. Bleibt nur noch die Frage zu klären, wer aus einem Kopfnuss-Duell zwischen Vinnie „the ax“ Jones und Josip „die Natter aus Canberra“ Simunic als Sieger hervorgehen würde. Antwort: Leukoplast!

77.
Das Niveau des Spiels hat sich dem Kommentator angepasst. Oder umgekehrt. Vor fünf Minuten haben ein paar Ordner die Tore weggetragen. Adler und Drobny sind gemeinsam duschen gegangen. Gemerkt hat es keiner.

75.
Marcel Reif bereitet die ersten beiden Wechsel der Leverkusener vor. Sascha Dum wird kommen und Toni Kroos, Labbadias Lieblingseinwechselspieler. Kroos in dder Jokerrolle. Das hätte er auch bei Bayern haben können. Nur mit bequemeren Sitzschalen.

72.
Wieder ein Fehlpass von dem lustigen Wildcard-Gewinner, der heute im Trikot von Renato Augusto auflaufen durfte. Reif raunt: “Ohne Worte.” Gibt damit aber ein Versprechen, das er zu halten nie in der Lage sein wird.

69.
Weiter geht die wilde Fahrt des blauweißen Absurditätenballs. Raffael und Voronin hinterlaufen sich selbst. Ergebnis dieser Finte:  Aus der Sicht von Henrique und Castro wirkt es jetzt so, als spiele Hertha mit vier Stürmern.

67.
Zwölf Leverkusener verstecken sich vor Andrej Voronin, der sich mittlerweile einen Spaß daraus macht, seine eignenen Laufwege zu kreuzen. Sinkiewicz ist verwirrt, plumpst in Emryonalstellung auf den Rasen.

65.
Die Leverkusener haben sich aufgegeben, spielen nun die ersten zwanzig Minuten der Partie nach.

61.
Hertha im Angriff. Neun Mann bleiben in der eigenen Hälfte. Nur Voronin ist vorne. Adlers Blick sagt jedoch: Das reicht! Leverkuseners Torhüter pantomimt Angst.

59.
Sebastian Hellmann ruft an, sagt: “Nein!” Will mir irgendwas von EA Sports andrehen. Redet von Provision. Ich lege auf und widme mich wieder dem Leverkusener Jump ‘n’ Run: Nicht mal Atari-Niveau. Favre spielt Tetris. Sein Co summt die passende Melodie.

57.
Merkliches Aggressionspotenzial in der Partie. Sind Videospiele schuld?

55.
Böses Foul von Ebert an Kadlec. “Ein unappetitliches Foul” kiekst der Kommentator formally known as Koryphäe.

53.
Bayers verlorene Jungs verfallen in die Trotzphase, antworten mit wenig durchdachtem Kopfdurchdiewandball.

51.
Randnotiz: Hoeneß zieht seine Ballettschuhe an.

50.
Egal. ganz Egal. TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR! Voronin zeigt den Leverkusenern, was es bedeuet, wenn ein Stürmer einen Lauf hat. Billiardtor mit der Brust. Der Ukrainer erzielt seinen achten Treffer in den letzten sechs Spielen. Dann dreht er ab und rennt zur Bank, lässt sich von Pantelic mit einer heißen Nadel und Lamy-Tinte in kyrillischen Schriftzeichen das Wort “Effizienz” auf den Hals tätowieren. Arm aber sexy!

48.
“Der Schiedsrichter ist Luft”, fabuliert Reif. Manchmal wünschen wir uns, Reif wäre Schiedsrichter.

47.
Raffael taucht plötzlich allein im Strafraum auf, doch Adler hält. Damit hat Hertha in diesem Spiel nun schon mehr Großchancen vergeben, als in allen anderen zusammen. Nämlich drei.

46.
Wiederanstoß. Immer noch 0:0. Reif wirft hin, will ab jetzt nur noch Curling kommentieren.

Ein kurzer Blick in die Kabinen: Bruno Labbadia bastelt an einer verwegenen Abwandlung der Krombacher-Taktik, will mit drei Viererketten spielen. Kein Spieler widerspricht. Bayer jetzt zu zwölft. Derweil zeigt Lucien Favre als zusätzlcihe Motivationsmaßnahme die Aufzeichnung von “Schlag den Star” mit Stefan Effenberg. Denn: Vom Tiger lernen, heißt siegen lernen. (Gilt nicht für Quizshows).

HALBZEIT

45. +1
Abpfiff. 0:0. Ein Spiel ohne Fußball. Labbadia klettert entnervt auf die Tribüne, wirft Falko Götz das Trikot von Charisteas zu, will in der zweiten Hälfte auf volle Offensive setzen. Favre reagiert und läuft sich warm.

45.
Lucien Favre wirkt trotzdem gelöst. Seine Reiskorntaktik ist aufgegangen: Die Leverkusener schwitzen schon, während wie blauweißen Trikots noch so knitterfrei sind, wie die Hemden aus der Oliver-Bierhoff-Kollektion.

44.
Voronin und Nicu versuchen, sich gegen acht Leverkusener zu behaupten. Scheitern aber wie zwei Nerds beim Ausscheidungstraining für das College-Football-Team.

42.
Ein Spiel mit weniger Chancen als das Prekariat.

40.
Voronin wirkt inmitten der Leverkusener Abwehr so verloren und deplatziert wie Stefan Effenberg in einer Literatur-Quizshow. Darf nicht mal jemanden anrufen. In Comicsprache: “Schluchz!”

38.
Kießling gewinnt ein Kopfballduell gegen Simunic, verfehlt das Tor aber ganz knapp. Simunic holt eine Polaroid-Kamera aus seinem Schlüpfer und fotografiert Kießling im Close-Up, dann heftet er das Bild an den Pfosten. Die Ansage ist eindeutig. Kießling macht die Wechselgeste. In Comicsprache: “Schluck!”

35.
Voronin peitscht sich in den Bayer-Strafraum, muss aber erkennen, dass Leverkusen nicht Cottbus ist und bleibt hängen. Anschließend verfällt er wieder in die Appetenzstarre seiner Teamkollegen.

33.
Rodnei, der irgendwie immer auch an eine Kreuzung zwischen Sammy Kuffour und einem ausgewachsenen Vogel Strauss erinnert, zerpflügt die linke Seite. Ist schon in Strafraumhöhe. Dann fällt ihm auf, dass Leverkusen in Ballbesitz ist und er trottet zurück in die eigne Hälfte.

30.
Reif moniert die Höhepunktarmut des Spiels. Ihm ist das Gesicht eingeschlafen. Hätte er nicht auf Anraten seines Arbeitgebers das Räusperknöpfchen wieder entdeckt, man würde es jetzt fleischig klatschen hören. Dann widmet er sich wieder seiner Lieblingsbeschäftigung: Die Aussprache von Lateinvokabeln bei laufendem Spiel üben. qed.

28.
Beide Teams spielen jetzt quer. Sieht aus wie eine Einheit “Pulle” beim Katertraining einer Kneipenmannschaft aus Wilhelmsruh. Nur ohne Nazis an der Seitenlinie.

25.
Dardai sucht die BILD-Meisterschale, findet aber nur einen Schneidezahn von Axel Kruse. Ist enttäuscht und leitet geistesabwesend einen Konter der Leverkusener ein.

23.
Herthas Spiel wirkt noch immer wie ein Stilleben aus der IKEA-Bildergalerie mit Rahmen. Leverkusen macht auf Picasso. Labbadia will seinen ohne Zucker. Lucien Favre schaut ihn mitleidig an.

20.
Erste Ecke für Leverkusen. Angeblich Handspiel von Rodnei. Raffati winkt ab. Helmes (hysterisch) will alle Spieler zwingen, die Szene noch einmal in langsam nachzuspielen. Simunic macht den Scheibenwischer. Situation geklärt.

16.
Hertha übt den letzten Pass, wirkt aber alles noch so albern, wie Ü40-Frauen, die sich Hello-Kitty-Aufkleber auf ihre bunten Umhängetaschen kleben.

14.
Erste Halbchance für Hertha. Aber Raffael immitiert die Bühnenpräsenz Pantelics und läuft sich in der leverkusener Viererkette fest, anstatt auf Voronin zu spielen, der im freien Raum so manisch winkt wie eine manische Winkerkrabbe. Umsonst.

12.
Lucien Favre überträgt die Koordinaten des Spielfelds auf ein Reiskorn, schnippt es in Richtung Labbadia.

10.
Ein Spiel, wie wir es erwartet haben: Leverkusen spielt No Look Doppelpässe mit dem Absatz und wahlweise auch mit der Unterlippe. Hertha wartet.

8.
Reif kegelt mit Floskeln. Die Sportredaktion der BZ schreibt mit. Noch fünf Minuten und sie haben alleÜberschriften für die kommende Woche.

5.
Simunic läuft heiß, verkrampft sein Gesicht zu einer Zweikampffratze. Helmes hält Sicherheitsabstand. Besser so.

3.
Erste zaghafte Annährungen. Noch nicht viel los. Deshalb an dieser Stelle ein kleines Suchspiel. Die BILD-Zeitung hat irgendwo auf dem Platz eine Miniatur-Meisterschale vergraben. Wer sie findet, darf sie behalten.

1.
Erst Amokgedenkminute, dann Fußball. “Ein Spagat” findet Reif, macht eine Rückwärtsrolle und landet im Telemark. Der Auftakt ist gelungen.

15:30 Uhr
Schweigeminute. Auch für Reif. Dann Anpfiff.  Noch 0:0.

15:28 Uhr
Reif erinnert von Spiel zu Spiel mehr an eine dieser ominösen Großtanten aus 50er-Jahre Defa-Filmen. Reif, Torte, Teeservice. Vielleicht eine Idee für eine neue Talkshow im Dritten. Sendeplatz: Irgendwann Sonntags um die Mittagszeit.

15:27 Uhr
60.000 Zuschauer im Olypiastadion. Lucien Favre lobt den Gegner, Labbadia auch. Dieter Nickles ist verwirrt, gibt ab an Reif, der sich selbst loben wird. Bis zum Abpfiff.

15:25 Uhr
Freizeit-Medium Hellmann interviewt den Teamgeist von Hertha BSC. Bierhoff gruselt sich, versteckt sich hinter dem Monitor, sucht in seinem Handy nach der Nummer von Dr. Peter Venkmen. Vergeblich.

15:20 Uhr
Sebastian Hellmann und Oliver Bierhoff sehen aus wie aus einer P&C-Wurfsendung ausgeschnittene Jackett-und-Oberhemden-Modells. Faltenfrei der Anzug, faltenfrei auch das Gesicht. Warten auf Barbie.

15:18 Uhr
Unentschieden im Lächel-und Zähnezeigen-Kontest zwischen Bierhoff und Hoeneß dem Jüngeren. Kurz schien es so, als hätte Dieter seinen Bruder Uli mit zum Interview gebracht. Doch der zweite Blick verrät: es ist nur der runde, sehr dunkelrote Premiere-Mikrofonpuschel. Verblüffend.

15:15 Uhr
Im Premiere-Studio herrscht ausgelassene Stimmung: Dieter Hoeneß (noch verschwitzt vom Tänzchen in Cottbus) hat sich als Elliott das Schmunzelmonster verkleidet und grinst mit Premiere-Experte und Modemanager Oliver Bierhoff um die Wette, hat Ballettschuhe dabei. Für alle Fälle.

15:00 Uhr
Willkommen zu einer neuen Auflage der Dieter-Hoeneß-Festspiele live aus dem Berliner Olympiastadion. Tabellenführer Hertha BSC. Stop. Das klingt so seltsam fremd und gleichzeitig so ausgedacht schön, dass es gleich noch mal geschrieben werden muss. Also: Tabellenführer Hertha BSC. Und noch einmal für Dieter Hoeneß: Tabellenführer Hertha BSC empfängt Bayer Leverkusen zu einem frühlingshaften Reigen von ganz besonderer tabellarischer Brisanz.

Gewinnt die Hertha, wird Josip Simunic noch heute Abend die erste Säule des Brandenburger Tores blauweiß streichen und die Berliner sind endgültig der Topfavorit auf den Titel. Gleichzeitig muss  Bruno Labbadias Verein junger Männer in Berlin auf Sieg spielen, um den Kontakt zur Spitzengruppe nicht zu verlieren. Kein ganz einfaches Unterfangen.

Denn auch Labbadia weiß: in dieser Saison gegen Hertha BSC zu spielen, entspricht einem Bad in Zement. Favres Mannschaft spielt bösartigen Rationalball mit der Effizienz eines russischen Inkassounternehmens und ihr Spiel wirkt dabei ständig wie das fußballerische Äquivalent zum Appetenzverhalten des bärtigen Drachenkopfs (-> Riffjäger, der), einem Meister des Jagens durch zermürbendes Warten auf einen Fehler der Beute. In stoischer Ruhe verharren die Berliner in ihrem Spiel der perfekten Schweizer Arithmetik, teilen den Rasen in Planquadrate, summen zum Zeitvertreib ein Lied, holen vielleicht einen Einwurf heraus, verfallen jedoch nie in kontraproduktiven Aktionismus. Während sich der Gegner durch obsoletes Anrennen und manisches Chancenherausarbeiten verausgabt, warten sie auf den einen entscheidenden Moment. Dann fahren sie ihre giftig-langhaarige ukrainische Fangzunge aus und packen zu.

Nun trifft dieser blauweiße Bermuda auf Bayers drollige Frischlinge (manchmal auch: tollende Häschen oder ballverliebte Rehkitze), die in ihrer schier unerschütterlichen doch bisweilen völlig überkandidelt wirkenden Spielfreude ziemlich genau in das Beuteschema von Favres rationalen Punktejägern passen.

Auf den ersten Blick deutet also alles auf einen Nachmittag mit dem Gemetzelpotenzial einer Lemminggroßfamilienfeier hin.

Doch so einfach ist das nicht. Denn Bayer Leverkusen ist nach Cottbus Herthas schlimmster Alptraumgegner. Die Pillendreher von der anderen Seite des Rheins haben vier der letzten fünf Spiele im Olympiastadion für sich entscheiden können. Meist haben sie die Gastgeber dabei vorgeführt, gedemütigt, abgewatscht. Herthas letzter Heimsieg gegen Leverkusen fiel dann auch in etwa in die Pubertätsphase des Bayerkaders. Zudem ist die Kindergarten- spaßkapelle von Dressman Labbadia die auswärtsstärkste Mannschaft der Bundesliga und hat in Patrick Helmes auch längst einen neuen Rudi Völler in ihren Angriffsreihen.

Der Ausgang dieses Spiels zwischen der Leverkusener Hüpfburgbrigade und den Berliner Uhrwerkpragmatikern ist also völlig offen.

Unsere Prognose: Lässt sich Patrick Helmes bis zum Anpfiff einen Völlergedächtnisschnauz stehen, gewinnt Bayer. Gelingt es jedoch Lucien Favre, seinen Spielern auch noch die Fähigkeit der chamäleonhaften Rasencamouflage anzutrainieren, entscheiden die Berliner heute die Meisterschaft.

Seid dabei! Nach nur einem Spot geht’s weiter.

Wird der Ur-Spandauer und Ticker-Guru Lucas Vogelsang am Samstag nach einem Viererpack von Voronin vor Freude ein Konfettibad nehmen? Oder wird er sein aufgeklebtes Herthinho-Arschgeweih abkratzen, weil Patrick Helmes wieder den Gerd Müller macht, und Drobny merkt, dass er doch nicht Oliver Kahn ist, sondern eben nur: Drobny.

Sicher ist: Frank Zander und Herthinho werden über den Rasen wackeln, geistreiche Dinge verkünden (Zander), seltsame Moves machen (Herthinho) bzw. einfach gut aussehen. Ein Krawall-und-Remmidemmi-Dampfer der sehr (bzw.: zu) guten Laune.

Ab 15:15 Uhr an den Tasten, die den Titel entscheiden: Lucas Vogelsang und Frank Zanders Ex-Co-Moderator bei »Spaß am Dienstag«: der Miesling.

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