Z-Pass
Jetzt habe ich auch ersteinmal geklärt, wie ich ab Montag auf Arbeit kommen werde. Die Lösung heißt Z-Pass und ist so eine Art Umweltkarte mit der man sich auch kantonsübergreifend im Streckennetz der einzelnen Kantone bewegen darf. So eine Fahrkarte habe ich mir für den Monat Januar zugelegt. Für meinen Fall kostet das ganze schlappe 151 Franken, was nach momentanen Kurs in etwa 100 Euro sind. Somit hat sich hier schon mal das Klischee bewahrheitet, nachdem in der Schweiz alles doppelt so teuer ist…
Spiele von Hertha BSC – fast live
Um auch weiterhin fern der Heimat die Spiele von Hertha BSC live (oder wenigstens fast live) sehen zu können, habe ich mir ein Hertha TV-Abo zugelegt. Hier kann man neben allen Bundesligaspielen auch Zusatzmaterialien wie Pressekonferenzen und Hintergrundberichte als Video-on-demand auf seinen PC holen. Die Bundesligaspiele sind dabei allerdings erst kurz nach Abpfiff, also nicht live, verfügbar. Wenn man die Spiele live sehen möchte, wird man auch in Zukunft wohl nicht um ein Premiere-Abo herumkommen.
Ein neuer Anfang
So, dies ist ein neuer Anfang in mehrerer Hinsicht: Jetzt hat es mich in die Schweiz verschlagen, im neuen Jahr fange ich hier einen neuen Job als, Überraschung, Softwareentwickler an. Die Wohnsitzverlegung verlief bis jetzt erstaunlich unproblematisch, gemessen an den Gedanken die ich mir im Vorfeld gemacht habe, war die Zollüberquerung mit all meinem Hab und Gut ein Kinderspiel. Selbst die fehlende Abmeldebescheinigung (im Voraus abmelden geht nicht, jedenfalls nicht in Berlin) war letztendlich kein Problem. Nun stehen ersteinmal die weiteren Behördengänge an, helfen werden mir dabei sicherlich die Tipps von hallo-schweiz.ch.
Eine normale Seitenstraße…
Gestern passiert: Ich parke mein Auto in Friedrichshain in einer Seitenstraße. Das ist ein ganz normales Auto und das war ne ganz normale Seitenstraße… Wie ich gerade gehen möchte, bemerke ich zwei Passanten, die auf einen Hauseingang in der Nähe zusteuern, und da meint der eine zu dem anderen: “Schau mal dort, der hat eine Deutschlandfahne am Auto! Gleich abfackeln das Scheißding, am besten abbrennen die Scheißkarre!”
Gut, ich habe (respektive hatte) eine Deutschlandfahne am Auto. Die hab ich mir während der EM zugelegt und gemeiner Weise nicht gleich nach dem Finale wieder abgemacht. Zu was macht mich das jetzt, dass man mir gleich mit dem Abbrennen meines Autos drohen muss?! – Jetzt mag mancher sagen, dass man sich ja ganz schnell durch Hissen der eigenen Fahne in eine Ecke mit den Nazis begeben könnte, was dann zu recht eine solche Reaktion hervorrufen kann. – Bullshit!! Man stelle sich die Situation einmal folgendermaßen vor: Jemand parkt sein Auto in einer ganz normalen Seitenstraße und hat eine türkische Fahne am Auto. Wenn dann ein Passant davon spricht, dass man deshalb die “Scheißkarre abbrennen” solle, ist das Geschrei gleich wieder – zurecht wie ich finde – groß. Wenn aber die gleichen Sprüche aus der linken Ecke kommen, dann ist das plötzlich verständlich?
Ich finde, diese Extremisten unterscheiden sich in keinster Weise, ob man jetzt nach links oder rechts schaut. Was ist aus dem guten alten “Leben und leben lassen” geworden? Das Grundgesetz sichert mir meine persönliche Entfaltung zu, solange ich gegen kein Gesetz verstoße und niemand anderen in seinen Persönlichkeitsrechten einschränke. Ich frage: Wie kann das Zeigen der eigenen Fahne die Persönlichkeitsrechte derer einschränken, die ja wohl freiwillig in diesem Land wohnen? Und gegen ein Gesetz verstößt das ja wohl auch nicht…
Das Fazit der Geschichte: Ich habe das Fähnchen entfernt, mein Auto umgeparkt und die ganz normale Seitenstraße in Friedrichshain der Liste der Orte in Berlin, die ich nach einer bestimmten Uhrzeit meiden werde, hinzugefügt. Bleibt nur zu hoffen, dass sich diese Radikalen nicht mein Kennzeichen gemerkt haben… – Armes Deutschland!
Weiter gehts
So, die Fußball-EM ist vorbei und die Tränen getrocknet. An der Stelle möchte ich noch einmal ausdrücklich zu der Leistung unserer Nationalmannschaft gratulieren! Schade, dass es nicht zum Titel gereicht hat, aber Spanien hatte die einzige Mannschaft, die das ganze Turnier hindurch überzeugt hat und ist damit verdient Europameister geworden.
Ich hab jetzt das nächste Kursheft “Allgemeine Grundlagen der Volkswirtschaft” vor mir liegen. Viel lieber würde ich jetzt Mathe machen, aber durch den anderen Kram muß ich wohl auch durch. Noch suche ich nach der richtigen Lernstrategie und dem richtigen Rhytmus, um in einem annehmbaren Tempo vorwärts zu kommen. Aber das wird sich alles einspielen…
Das zweite Paket ist da…
So, letzte Woche ist bereits die zweite Lieferung der Studienunterlagen angekommen. Leider bin ich durch die Fußball-EM immernoch abgelenkt und komme erst jetzt dazu, die neuen Studienhefte durchzuschauen. Ich möchte dies jetzt einmal zum Anlass nehmen, den Aufbau meines Studiums kurz zu erklären.
Seit Januar bin ich an der Wilhelm Büchner Hochschule im Studiengang Informatik immatrikuliert. Ich habe mich dabei aus wohl eher konservativen Gründen für den Diplomstudiengang entschieden. Es werden auch zwei Bachelorstudiengänge in Informatik angeboten, aber irgendwie hat das gute alte Diplom bei mir immernoch einen besseren Klang.
Das Studium untergliedert sich in acht Leistungssemester, wobei ein Leistungssemester – Überraschung – mit einer Regelstudienzeit von sechs Monaten veranschlagt wird. Da es bei dem Studium aber keine festen Abgabetermine gibt, ist man in der Zeiteinteilung relativ frei. Es gibt keine Mindeststudienzeit, hat man alle prüfungsrelevanten Aufgaben bearbeitet, alle Klausuren bestanden und die Diplomarbeit geschrieben und erfolgreich verteidigt, ist man fertig. Dies kann also z.B. nach bereits drei Jahren der Fall sein, maximal darf man jedoch sechs Jahre, also 50 Prozent über der Regelstudienzeit, für alles brauchen.
Knackpunkt hierbei sind die Studiengebühren. Die Gebühren liegen bei derzeit 287€ im Monat, man ist also gut beraten, die Bearbeitung der Unterlagen zügig voranzutreiben. Für den Fall, dass man aus irgendwelchen Gründen mit der Arbeit nicht hinterherkommt, kann man die Lieferung neuer Pakete auch für maximal sechs Monate aussetzen. Das Gute daran, für diesen Zeitraum fallen dann auch keine Gebühren an.
Vor diesem Studium habe ich bereits vier Semester an der FernUniversität Hagen studiert. Hier waren die Studienkosten um ein Vielfaches geringer, da die FernUni Hagen eine staatliche Universität ist. Allerdings war das Betreuungsangebot, da aus Steuergeldern finanziert, auch wesentlich schlechter. Die Tutoriumsveranstaltungen im Bereich Mathematik sind in Berlin zuletzt aus Kostengründen ganz weggefallen, sodass das Studium in letzter Zeit zum Einzelkämpferdasein mutiert ist. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, an einer privaten Fernhochschule weiterzustudieren. Erfreulich: Meine in Hagen erbrachten Studienleistungen wurden fast vollständig anerkannt, so brauche ich zum Beispiel die Abschlussklausur für das zweite Semester in Mathematik nicht mehr schreiben.
So, jetzt widme ich mich den neuen Studienheften, ich hab ja noch knapp zwei Stunden Zeit, eh die EM wieder meine Aufmerksamkeit verlangt…
EM und Studium
Hmm… Ich muss leider feststellen, dass sich die Fußball-EM negativ auf den Fortschritt meines Studiums auswirkt. Keine Abgabetermine zu haben, ist hier definiv ein Nachteil. Ich freu mich schon fast auf die spielfreien Tage…
Zattoo – TV meets PC
Am WE gefunden: mit Zattoo wird Dein PC zum vollwertigen Fernseher, ganz ohne TV-Karte, Internetanschluss genügt. Auf sowas hab ich schon lange gewartet!
Zur Zeit sind vor allem die öffentlich-rechtlichen Kanäle vertreten, aber auch z.B. Comedy Central oder DSF kann man bereits über Zattoo empfangen.
Mein Eee-PC
Heute möchte ich mal testen, inwiefern sich mein Eee-pc zum Bloggen eignet. Bei meiner Suche nach einem günstigen Notebook für mein Studium bin ich auf den eee gestoßen. Für nur 299€ musste ich einfach zuschlagen und mir auch so ein Teil holen.
Bei jkkmobile habe ich dann eine interessante Erweiterung für den eee gefunden, das einzige was dem Kleinen nämlich meiner Meinung nach von Hause aus fehlt ist ein Touchscreen.
Durch zahlreiche Tutorials ermutigt, habe ich mir dann auch die benötigten Teile besorgt (das Touchscreen-Kit habe ich von cartft) und die Umbauten selber vorgenommen. Für mich als Elektronik-Löt-Laie war das ne kleine Herausforderung, aber nicht zuletzt dank der guten Tutorials war das alles hinzubekommen.
Fazit: Mit Touchscreen ist der eee zum Surfen prima geeignet. Und wie im Selbstversuch grade getestet, eignet sich der Kleine auch prima, um von unterwegs mal was zu bloggen.
Auf gehts…
So, dann wolln wir mal! Nachdem ich mich jetzt eine Weile mit WordPress beschäftigt habe, starte ich meine ersten Versuche als Blogger. Die Installation ist geschafft, ich hab das ursprünglich englischsprachige Design auf Händen und Knien übersetzt und nun kanns eigentlich losgehen…
Zur Motivation des Ganzen: In erster Linie interessiert mich die Technik, so lerne ich quasi spielerisch für mich neue Technologien kennen. Meine Erkenntnisse, Erfolge und Fehlschläge werde ich dann hier festhalten! Zum Zweiten möchte ich die Fortschritte meines kürzlich begonnenen berufsbegleitenden Studiums dokumentieren, einerseits als zusäzliche Motivation für mich, aber auch, um mit anderen in Kontakt zu kommen, die ebenfalls neben dem Beruf studieren. Weiterhin werde ich hier die eine oder andere interessante Neuigkeit aus meinem Arbeitsleben zum Besten geben. Zu meinen Interessensgebieten werde ich dann später noch ausführlicher was schreiben…
Also in diesem Sinne: Auf gehts!

