Technik

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Pimp My Router

Mein Heimnetz ist von aussen über OpenVPN zu erreichen. Da es für’s iPhone aber immernoch (und wohl auch auf absehbare Zeit) keinen OpenVPN-Client gibt, hab ich mich jetzt einmal näher mit dem im iPhone bereits enthaltenen VPN-Client auseinandergesetzt. Klar, mit Jailbreak ist auch OpenVPN möglich, aber ich würde gern auf ein Jailbreak verzichten…

Schnell hab ich also herausgefunden, wie man einen PPTP-Server auf meinem NAS konfigurieren kann und wie die enstprechenden Einstellungen auf dem iPhone auszusehen haben. Innerhalb meines Netzwerks funktionierte die Verbindung problemlos. Dies ist zugegebenermassen etwas witzlos, Zugreifen will ich schliesslich von ausserhalb. Dazu muss am Router eine entsprechende Weiterleitung eingerichtet werden, und daran bin ich schliesslich gescheitert. – Ich besitze einen Netgear  WRN3500v2-Router, der von hause aus mit einer anständigen Hard- aber einer lausigen Software ausgestattet ist. Zwar lässt sich mit Müh und Not ein Port-Forwarding konfigurieren, das Weiterleiten des GRE-IP-Protkolls (47) ist aber schlichtweg nicht möglich.

Jetzt war ich also drauf und dran, mir einen neuen Router zuzulegen, der das entsprechende Forwarding (oder VPN-pass-through) beherrscht. Ich dachte aber, geb ich Google doch noch eine Chance und hab einfach mal nach “Custom firmware WRN3500v2″ gesucht. Und siehe da, da bin ich auf die Seite der Linux-basierten Router-Firmware DD-WRT gestossen. Diese unterstützt eine riesige Menge an unterschiedlichen Routern und, welch Freude, auch meinen!

Hab ich mir also das richtige Image besorgt und installiert. Die Installation verlief problemlos, trotzdem hab ich es geschafft mir zeitweise mein gesamtes Heimnetz zu verkonfigurieren, sodass der “Reset-To-Factory-Settings” Knopf mehrfach zum Einsatz kam. Aber am Ende hab ich alles hinbekommen!

Mein Router kann jetzt mit der neuen Firmware deutlich mehr als ich mir je vorstellen konnte. Z.B. ist ein PPTP-Server gleich mit eingebaut, ich kann auf die (nun auch mögliche) Weiterleitung zu meinem NAS jetzt also verzichten. Alles funktioniert prima und ich kann diese Firmware jedem nur empfehlen! Mich hat sie auf jeden Fall schon mal 150 Franken für einen neuen Router gespart, ich werde mal nach dem Donation-Button auf deren Homepage suchen… :)

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Swisscom TV und Cablecom?

Ich hatte mir ja letztes Jahr Swisscom TV zugelegt. Musste ich leider, da Swisscom die exklusiven Rechte für die zusätzlichen Sportsender hält, die nun mal genau das übertragen, was ich sehen möchte, nämlich alle Spiele der 1. (und ja auch der 2.) Fussballbundesliga.

Zunächst hab ich also alles von Swisscom bestellt: Den obligatorischen Festnetzanschluss (den ich nich brauche), eine Highspeed-Internetverbindung mit sagenhaften sechs MBit und eben Swisscom-TV nebst dem gewünschten  reichhaltigem Teleclub Angebot.  – Soweit so gut, während nun aber die angesprochenen (und wohl nicht mehr ganz zeitgemässen) sechs MBit die absolute Obergrenze von dem darstellen, was Swisscom in der Lage ist mir an Internet zu bieten, flatterte neulich von Cablecom ein Angebot über wahlweise 50 oder 100 MBit ins Haus! Da konnte ich nicht widerstehen und hab mir die 50 MBit Leitung bestellt und parallel den Swisscom-Anschluss auf 1MBit reduziert…

Nun mein Problem: Swisscom-TV benötigt zwingend den Swisscom-Router. Cablecom liefert ein eigenes Modem und auf Wunsch einen eigenen Router. Die Swisscom-TV-Box wird genauso wie alle anderen Netzwerkclients über DHCP konfiguriert und funktioniert nur, wenn der Swisscom-Router als Standardgateway konfiguriert ist. Meine Rechner sollen aber bitteschön das Cablecom-Modem für die Verbindung ins Internet nutzen…

Was also tun? – Da die sowohl im Swisscom- als auch im Router für Cablecom integrierten DHCP-Server nur äusserst eingeschränkt konfigurierbar sind, musste ich beide deaktivieren. Zum Glück hatte ich mir ja schon bei Zeiten ein NAS von QNAP angeschafft. Und so ein NAS ist ja nix weiter als ein Mini-Linux-Server mit überdimensionaler Festplatte. Also hab ich den dort enthaltenen DHCP-Daemon so umkonfiguriert (wie man das im Detail macht, weiss Google, ansonsten kann ich das bei Bedarf auch noch näher ausführen), dass die TV-Box nebst fester IP-Adresse auch Standardgateway und DNS-Server von Swisscom erhält und alle anderen Clients auf den Cablecom-Router geschaltet werden.

Fazit: Jetzt hab ich also beides, Internet sowohl von Swisscom, als auch von Cablecom, wobei ich das Swisscom-Internet nur fürs Fernsehn nutze. Alle Geräte sind physisch miteinander verbunden und hängen in einem Netzwerksegment. Die korrekte Zuweisung des zu verwendenden Standardgateways erfolgt über DHCP.

Angenehmer Nebeneffekt: Falls Cablecom mal streikt, hab ich nun auch eine Backup-Verbindung ins Netz und umgekehrt, falls mein Fernsehn ausfällt, kann ich immernoch Swisscom ne böse E-Mail schreiben… ;)

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Warten aufs TV

Sony KDL-52EX1S

Sony KDL-52EX1S

Ich hatte mir am 29. September bei digitec meinen neuen Fernseher bestellt und per Vorkasse bezahlt: Den Sony KDL-52EX1S. Als Liefertermin wurde “ca. Ende September” angegeben. Hab natürlich gedacht, damit ist Ende September 2009 gemeint. Allerdings hab ich den Fernseher immer noch nicht, dafür heute eine E-Mail mit dem Inhalt bekommen, dass sich der Liefertermin verzögert. Auf nunmehr “ca. Mitte Oktober”. – Naja, ich hoffe, dass die wirklich dieses Jahr meinen und warte einfach mal tapfer weiter… ;)

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Power Lan

Devolo dLan 200 AV

Devolo dLan 200 AV

Eine Maisonettewohnung in Vollbetonbauweise hat auch seine Nachteile. Einer davon ist, dass man mit einem W-Lan-Router unmöglich die ganze Wohnung abdecken kann. Die ideale Lösung habe ich aber in Form des “Devolo dLAN 200 AV Wireless G” gefunden. Es handelt sich dabei um einen Wirless-Extender für ein Power-Lan, also für ein Netzwerk sozusagen über die Steckdose. Der Clou, der Devolo ist Wireless Access Point und Switch in einem und ist über seinen Stromanschluss auch mit dem restlichen Power Lan verbunden. Von Hause aus ist der Devolo als DHCP Client konfiguriert, kann aber auch als eigener DHCP Server fungieren.

In meiner Wohnung habe ich also nun im Arbeitszimmer eine Etage tiefer das SwissCom DSL-Modem mit integriertem W-Lan-Router plaziert und selbiges mittels Power Lan Adapter an mein Stromnetzwerk angeschlossen. Im Wohnzimmer hab ich den Wireless Extender aufgestellt und mit der gleichen W-Lan Konfiguration wie den SwissCom Router vesehen. – Und siehe da, jetzt habe ich in der gesamten Wohnung W-Lan und der Devolo Wireless Extender sieht auch noch hübscher aus als das olle SwissCom Modem und ist daher eher fürs Wohnzimmer geeignet… ;)

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Mein neues Notebook

Hab ich letzte Woche bestellt, diese Woche bezahlt und es wird hoffentlich nächste Woche geliefert: das Alienware m17! :)

Alienware m17

Bei der Konfiguration kann man zwischen “Für den Geldbeutel”, “Für den Sieg” (For the Win, wieso muss man sowas übersetzen?) und “Für den ultimativen Gamer” wählen oder aber alle Komponenten selbst zusammenstellen. Der Preis variiert entsprechend zwischen 1000€ und 4000€. Da ich mich nicht zu den ultimativen Spielern zähle, habe ich mich für die gehobene Mittelklasse entschieden. Nun kann ichs kaum noch erwarten, bis das gute Stück endlich da ist. (Das nicht zuletzt, weil der Laptop auf dem ich das hier gerade schreibe, mit jedem Wort ein Stück mehr auseinanderfällt. Uh oh… Bloß schnell speichern!)

-> Test auf nootbookjournal.de

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Mein Eee-PC

Heute möchte ich mal testen, inwiefern sich mein Eee-pc zum Bloggen eignet. Bei meiner Suche nach einem günstigen Notebook für mein Studium bin ich auf den eee gestoßen. Für nur 299€ musste ich einfach zuschlagen und mir auch so ein Teil holen.

Bei jkkmobile habe ich dann eine interessante Erweiterung für den eee gefunden, das einzige was dem Kleinen nämlich meiner Meinung nach von Hause aus fehlt ist ein Touchscreen.

Durch zahlreiche Tutorials ermutigt, habe ich mir dann auch die benötigten Teile besorgt (das Touchscreen-Kit habe ich von cartft) und die Umbauten selber vorgenommen. Für mich als Elektronik-Löt-Laie war das ne kleine Herausforderung, aber nicht zuletzt dank der guten Tutorials war das alles hinzubekommen.

Fazit: Mit Touchscreen ist der eee zum Surfen prima geeignet. Und wie im Selbstversuch grade getestet, eignet sich der Kleine auch prima, um von unterwegs mal was zu bloggen.

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